Gastbeitrag zum Monatsmotto im Februar: Mut und Angst

Weiter geht es mit der Gastartikelserie zu den Monatsmottos auf Herzcoaching.

Mut und Angst – für Gisa Börschel, ihres Zeichens Steh-Auf-Coach, Hypnose- und wingwave-Coach die Gelegenheit, ganz persönlich über ihr eigenes Autorin-Werden zu erzählen. Gisa kenne ich „nur“ von Facebook, und schon da springt ihre Power und Lebensfreude absolut auf einen über, schau gern auch mal auf ihrer Webseite vorbei!

Nun übergebe ich das Wort an Gisa!

Viel Spaß!

Deine Manuela

Angst entsteht im Kopf. Mut auch. Gisa Börschel

Angst entsteht im Kopf, MUT auch!

Wir alle kennen Geschichten von großartigen Menschen, die über ihren Schatten, ihre Angst gesprungen sind und mit viel Mut Neues gewagt und entdeckt haben. Manchmal waren es bahnbrechende Ereignisse und wahre Geschenke für die Menschheit und manchmal hat es nur den eigenen kleinen eigenen Kosmos für den einen Menschen für immer verändert und war ein Geschenk für sich und die eigene Persönlichkeit.

Wie geht es dir bei dem Thema MUT? Fehlt dir der Mut, das zu tun, was du dir wünschst oder immer schon tun wolltest? Oder hindert dich manchmal die Angst nicht gut genug zu sein, die Angst zu versagen?

Kennst du das? Du hast endlich den Mut etwas zu tun, etwas, was du dir immer schon gewünscht hast und gleichzeitig ist die Angst da zu versagen oder nicht gut genug zu sein. Oder noch schlimmer, es quatscht dir ein „Besserwisser“ rein und verunsichert dich? Du lässt es lieber gleich bleiben, denn du könntest ja scheitern.

Ich möchte dir eine Geschichte aus meinem Leben erzählen.

Die Story von meinem eigenen Buch, denn ich wollte doch schon immer mal ein Buch schreiben.

Wie alles im August 2013 begann. Ich lag im Krankenhaus mit einer schweren Unterleibs-OP, bei der etwas schief gelaufen ist. Im Zimmer nebenan lag eine junge Frau, ein paar Jahre jünger als ich. Diagnose Brustkrebs. Sie hatte einen dreijährigen Sohn. Das alles und die Zeit zu grübeln hat mich damals sehr nachdenklich gemacht. Ich selbst war zu dieser Zeit 43 Jahre alt und habe mich zum ersten Mal gefragt, ist das schon alles gewesen? Kann das alles gewesen sein in meinem Leben? Was ist wenn ich morgen gehen muss? Was hinterlasse ich meiner Nachwelt?

Ich bin kein großer DENKER oder Erfinder, aber ein Buch, das kann ich! Also bat ich meinen Mann, mir Stifte und einen Block ins Krankenhaus zu bringen. Ich wollte sofort beginnen, denn im Bett konnte ich sonst nicht viel machen, aber schreiben, schreiben ging schon.

Ein Buch, das kann ich!

Also hatte ich angefangen an meinem ersten Buch zu schreiben. Ich hatte geschrieben, einfach so, es lief und ich war im FLOW. Mein erstes Buch sollte einen Selbst-Coachingbuch sein. Den Titel, den hatte ich damals schon im Kopf „Wie aus Wunden Wunder werden“.

Mein Ziel war es, ein Coachingbuch für Frauen mit wenig Selbstwert zu schreiben, denn damit kannte ich mich seit meinen Kindertagen gut aus und habe für mich vieles in meinen Ausbildungen gelernt, das mich weitergebracht hatte und genau das war es, was ich weiter geben wollte. Das war mein klares Warum. Ich schrieb und schrieb. Und als ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte ich schon einige Seiten. Zu Hause habe ich das alles in meinen Laptop übertragen. Ich saß Stunden und Wochen dran und ich schrieb und schrieb. Ich war stolz auf mich.

Dann kam mein damaliger Mann vorbei und meinte: „Was machst du da?“ Stolz antwortete ich: „Ich schreibe an meinem Buch, ein Selbst-Coachingbuch ein Mutmachbuch.“ „Aha“ kam von ihm, aber das sagte mit der hochgezogenen Augenbraue schon viel aus.

Dann ein paar Tage später, wieder das fragende Gesicht: „Was machst du?“ oder leicht vorwurfsvoll: „Du sitzt ja schon wieder am Laptop.“ Meine Antwort war: “Das weißt du doch, ich schreibe mein Buch.“ „Aha“ kam wieder die Antwort, „O. k. du schreibst ein Buch. Meinst du wirklich die Welt braucht noch ein Coachingbuch und dann noch von dir?“ Wupp, das saß. Und wie. Dieses Spiel ging mindestens noch zwei oder dreimal genau so. Irgendwann klappte ich meinen PC zu und hatte aufgehört an mich zu glauben und daran, dass ich ein Buch schreiben kann. Es hatte mich mein ganzer Mut verlassen dieses Buch zu schreiben. Wenn schon der Mann, der mich liebt, nicht an mich glaubt, wie soll denn da draußen jemand an mich glauben und das Buch veröffentlichen oder kaufen?

Was war passiert?

Er hatte meine Angst genährt, die Angst nicht gut genug zu sein. Das nagte an meinem eigenen Selbstwert und schürte alte Glaubenssätze und Ängste aus der Kindheit.

Erst Jahre später, nachdem er mich verlassen hatte, nahm ich wirklich mein ganzen Mut zusammen. Ich hatte mir gesagt, es gibt da draußen so viele schlechte Bücher, das kann ich besser! Und scheiß drauf, ich mache es trotzdem. Was habe ich schon zu verlieren? Nichts und NICHTS hatte ich ja schon. Ein Freund von mir sagte, Gisa, es ist zwar schon alles geschrieben worden, aber noch nicht von jedem. Also war ich mir sicher, auch mein Buch wird Menschen erreichen und anderen helfen.

Der Mutausbruch

Ich kramte im Oktober 2016 in meinen alten Dateien, las, was ich geschrieben hatte und fand es gut. Gut genug um es an Verlage zu senden. Dann hat es mich gepackt, ich habe alles ausgedruckt und es an 12 bis 13 Verlage per Post geschickt. Einfach raus in die Welt. Ich hatte so viel Mut und in meinem Mutausbruch hatte ich meine ganze Angst vergessen.

Mein Mut ist endlich wieder da, nachdem meine „Mutbremse“ und mein „Besserwisser“ mich 2014 verlassen hatte und ich meinen Glaubenssatz und die Angst nicht gut genug zu sein, aufgelöst hatte. Ja, erst dann konnte ich es alles zusammenpacken und raus gehen in die Welt und sagen: Hier das ist mein Buchkonzept, wer will es haben?

Natürlich gab es viele Absagen. Und es gab die „Eine“ Zusage! Im März 2017 bin ich zum Verlag gefahren zu einem Buch Coaching und zur Buchkonzeptbesprechung und wir waren uns einig. Ja, wir machen gemeinsam ein Buch. Mit einem Autorenvertrag in der Tasche und stolzgeschwellter Brust bin ich wieder nach Hause gefahren.

Aber es sollte eben nicht dieses „Coachingbuch“ sein. Nein, es sollte genau meine Geschichte sein, wie ich nach 30 Jahren verlassen worden war und wie ich es geschafft habe aus all dem noch Kraft zu schöpfen und selbstbewusst aus dieser Krise und des Verlassenwordenseins herauszukommen. Ist das nicht eine Ironie des Schicksals, dass mein erstes Buch das Thema der Trennung von dem Mann beschreibt, der nicht an mich und ein Buch von mir geglaubt hatte und dann gibt er mir noch die Vorlage für mein Buch..

die Story of my life!

Der Titel blieb, denn er passte so wundervoll: “Wie aus Wunden Wunder werden“ und der Untertitel „So überlebst du Liebeskummer und Trennungen“. Denn während der Trennung entstanden so viele Wunden und ich habe diese zu Wundern gemacht und vielen Menschen in meinen Coachings und im Umfeld Mut gemacht, dass manchmal eine Trennung auch ein Segen sein kann.

So ein Buch dauert und braucht seine Zeit. Mein Buch-Baby erscheint jetzt Ende März 2018. Es wird schon über Amazon gehandelt und kann vorgestellt werden.
Ich selbst habe schon einige Vorbestellungen und täglich kommen neue Vorbestellungen rein und Buchhandlungen fragen auch schon nach Lesungen an. Es werden Lesungen gebucht, ein wirklich wundervolles Gefühl, kann ich dir sagen!

Das ist alles nur möglich, weil ich meine Angst überwunden hatte, nicht mehr auf andere oder den Einen gehört hatte, endlich den Mut hatte einfach mal gut genug zu sein!

Also hab auch du den Mut, vergiss deine Angst und die Zweifel und hab den Mut, das zu tun was du wirklich willst, wofür du brennst.

Angst entsteht im Kopf und Mut auch.

Mit meiner Geschichte möchte ich dir zeigen wie auch du deine Glaubenssätze hinterfragen kannst. Sind es deine Glaubenssätze oder sind es die Glaubenssätze der anderen?

Wenn andere dir sagen, du kannst es nicht, dann sind es deren Grenzen in ihrem Kopf und nicht deine! Orientiere dich lieber an den Bessermachern und nicht an den Besserwissern! Glaube an dich, denn in dir steckt so viel mehr als du denkst.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner Geschichte Mut machen, manchmal braucht es seine Zeit, aber wenn die Zeit reif ist, dann kann Veränderung leicht sein!

Be yourself, strong & beautiful

Gisa

Und hier ist es, Gisas Buch! Für welches Projekt brauchst DU einen Mutausbruch?

Finde den Mut, gleich hier einen Kommentar zu hinterlassen ♥

Wie aus wunden Wunder werden

Gisa Börschel

Gisa Börschel

Gisa Börschel Coaching und Persönlichkeitstraining

Gisa Börschel ist Steh-auf-Coach, Hypnose-Coach, Wingwave-Coach und Autorin.

Ihr Spezialgebiet sind Coachings, NLP, Hypnose und Seminare rund um einen erfolgreichen Außenauftritt, Selbstbewusstseinstraining, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Menschen gestärkt aus Krisen hinauszubegleiten.

Mit ihrem ersten Buch „Wie aus Wunden Wunder werden“ ist sie Wegbegleiterin und Krisennavigator in schweren Lebenskrisen wie Trennungen und Liebeskummer.

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