Gastbeitrag zum Monatsmotto im Mai: Akzeptanz und Verzeihen

Heute schreibt für uns Alex Broll, Heilpraktikerin, Coach, Mama, Powerfrau, Sportbegeisterte, die auch andere ansteckt mit ihrem OnlineSportAngebot. Ich habe sie live schon in der Schweiz getroffen und sie war eine der ersten, die meinen Meridianklopfen-Onlinekurs auf Herz und Nieren getestet hat.

Ich freue mich sehr, dass sie das Monatsmotto im Mai mit ihrem Beitrag unterstützt.

Herzlichen Dank! Hier ist er!

Nun freuen wir uns sehr über Deinen Kommentar, Deine Meinung hier, gleich unter dem Artikel.

Viel Spaß und eine gesunde Portion Selbstliebe ♥

Deine Manuela

Warum du kein schlechtes Gewissen in deinem Leben haben solltest

Was ist eigentlich verkehrt mit mir?

Manchmal frage ich mich, ob ich die Einzige auf der großen weiten Welt bin, die sich von ihrem schlechten Gewissen einfangen lässt.

Ich stehe in meiner Küche und kann es nicht glauben. „Habe ich diesen Saustall zugelassen?“ Oder ich zweifle an meine Fähigkeiten als Hausfrau, wenn ich auf die Berge an Wäsche, die seit zwei Tagen auf dem Sofa liegen und zusammengelegt werden wollen, blicke. „Warum habe ich es noch nicht geschafft, die trölfzigtausend schwarzen Sockenpaare, verschiedener Marken und Größe, aber alle schwarz, zu sortieren?“

„Was ist verkehrt mit mir?“, dass ich den zugesagten Blogartikel erst um 23.59 Uhr des vereinbarten Datums weiterschicke, weil ich bis um 23.30 Uhr noch am Schreiben war? Und „Warum habe ich heute wieder keinen Sport gemacht? Vom Herumsitzen wird meine Fitness auch nicht besser.“

Ich glaube nicht, dass ich mit diesem schlechten Gewissen alleine bin, nicht wahr?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass besonders wir Frauen oft mit diesem schlechten Gewissen durch die Gegend laufen. Ständig scheint uns der Gedanken zu quälen, dass wir nicht gut genug sind und nicht alles getan haben, was wir hätten tun können.

Mal so unter uns: Mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen, macht nicht wirklich glücklich, oder? Aber ich, für meinen Teil, möchte gerne glücklich und zufrieden leben. Wie sieht es bei dir aus? Geht es dir genauso?

Also habe ich mir eine wichtige Frage gestellt: „MUSS ich überhaupt ein schlechtes Gewissen haben?“

schlechtes Gewissen

Das macht man so

Ich habe in meiner Ursprungsfamilie gelernt, „dass du, bei einer guten Hausfrau vom Boden essen können solltest“. Ich habe auch gelernt, dass es unordentlich aussieht, wenn die Socken drei Tage lang auf dem Sofa rumgammeln. Und ich will doch bitteschön, nicht als schlampig angesehen werden. Und, dass ich zuverlässig und verlässlich mit anderen Menschen bin, ist doch wohl völlig selbstverständlich.

Die meisten meiner Vorstellungen und Werte, wie ich in meiner Rolle als Hausfrau, Mutter und, und, und zu funktionieren habe, habe ich schon ganz früh in meiner Kindheit gelernt. Von meinen Eltern, Großeltern, auch im Kindergarten oder der Schule gab es bestimmt Erlebnisse, die mich geprägt haben. Ganz unbewusst wurde das Soll-Verhalten in mir eingeprägt und damit zu meiner Wahrheit.

Ich könnte mir vorstellen, dir ging es ganz ähnlich in deiner Kindheit. Sicherlich hast auch du Dinge und Verhaltensweise gelernt, die dir gar nicht bewusst sind, aber wenn du gegen diese Verhaltensweise agierst, dann kommt es hoch: das schlechte Gewissen.

Dann sind wir nicht gut genug und haben unsere Aufgabe, nicht so erfüllt, wie man es eigentlich machen sollte.

Wer hat das gesagt?

In meinen Coachings erlebe ich oft Klientinnen, die oft mit sich hadern und von einem dauernden schlechten Gewissen geplagt werden. Da ist dies nicht genug gewesen und jenes hätte NOCH besser sein müssen.

Mein Standardsatz, den ich, auch mir immer wieder stelle, ist folgender: „Wer hat das gesagt?“

Wer hat gesagt, dass es nicht genug war, dass du dich heute nicht dem Küche-aufräumen, sondern deinem kranken Kind gewidmet hast?

Wer hat gesagt, dass du keine gute Hausfrau bist, wenn deine Socken ein paar Tage auf dem Sofa herumliegen, du stattdessen den Garten vom Unkraut befreit hast?

Und die folgende Frage solltest du dir gleich im Anschluss stellen: „Stimmt es wirklich, dass ich jetzt in diesem Moment nicht genug bin? Stimmt es, dass ich noch besser hätte sein müssen?“

Vergiss nicht: Du bist nicht perfekt!

Wir neigen dazu, häufig nicht hinter den eigenen Vorhang zu schauen. Und urteilen über uns, ohne das ganze Bild zu sehen.

Doch lass mich dir versichern: „Es gibt immer ein Bild hinter dem Vorhang. Eines, das deine wirkliche Realität zeigt. Ein Bild, dass dich verletzlich und als Frau in Alltag und Leben zeigt.

Kein Mensch ist perfekt. Niemand sollte diesen Anspruch an sich haben, denn es ist einfach NICHT MÖGLICH.

Täglich passt sich dein Körper, Geist und deine Seele an die aktuellen Ereignisse und Erlebnisse an und lässt dich mal glücklicher, mal trauriger sein. Je nach Stimmungslage und Einfluss von außen kann sich ein gewöhnlicher Tag ganz anders als gestern anfühlen.

Und genau das macht dich zu etwas BESONDEREM!

Weißt du eigentlich, wie einzigartig du bist? Von deiner DNA, über deine ganz eigene Ausprägung dieser Gene, bis hin zu all den Erlebnissen und Ereignissen, die dich bis hierher geprägt haben.

DAS gibt es nur einmal – Das bist du!

Man bist nicht DU

Du erinnerst dich? Weiter oben habe ich daran erinnert, dass wir von unseren Ursprungsfamilien geprägt wurden und Sätze wie „Das macht man eben so“ dort gelernt haben.

Doch dieses man bezeichnet eine graue Masse, die nichts mit deiner ganz eigenen Besonderheit und Individualität zu tun hat. Du bist keine graue Masse. Punkt.

Und deshalb solltest du dir deine vermeintliche Unperfektion verzeihen und dich mehr darin üben, deine Einzigartigkeit anzunehmen.

Schau ganz genau

Ich höre dich schon sagen. „Wie bitte, ich soll etwas besonders sein? Nein, ich bin weder dies noch jenes, auch nicht im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand zu sehen…“.

Mit Verlaub. Jeder Mensch auf dieser Welt ist etwas Besonderes. Und das ist einfach ein Wunder. Stell dir nur mal vor, dass 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt leben und jeder dieser Menschen einen ganz besonderen Schatz in die Welt bringt. Das IST wundervoll!

Nehmen wir einfach mal an, wir hätten 7 Milliarden Murmeln und jede Murmel ist anders gefärbt oder gemustert, vielleicht gepunktet, ein wenig größer oder kleiner. Welch ein unbändige Freude hätte ich, mit diesen Murmeln auf meiner Murmelbahn zu spielen?

Schau hin, was dich besonders macht.

Vielleicht sind es deine Augen, deine Haare, deine Stimme oder auch deine Fingernägel. Wir sehen viel zu oft nur das, was wir nicht haben (einen schlanken und durchtrainierten Körper, lockiges Haar, lange Beine, kleine Ohren usw.) und schauen fast nie auf die Besonderheiten, außen wie innen, die uns wirklich ausmachen.

Schau jetzt genau hin und entdecke dich ganz neu!

Lass deinen inneren Anspruch von der Leine und liebe dich so, wie du bist

Sicherlich wusstest du, dass dein Herz ganze 6 Tonnen, das sind 6000 l (!), Blut während eines Tages durch deinen Körper pumpt. Dein Herz ist der immer laufende Motor, der im passenden Rhythmus läuft und dafür sorgt, dass du mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wirst. Dein Darm sorgt dafür, dass er sich alle Nährstoffe, die er braucht, aus deiner Nahrung holt und Niere und Leber sorgen dafür, dass alles, was du nicht brauchst oder giftig ist, aus deinem Körper entfernt wird. Deine Lungen blähen sich ohne Unterlass auf, um Sauerstoff zu tanken und Kohlendioxid abzugeben. Deine Hormone regulieren sehr genau deinen Stoffwechsel.

Dein Körper ist ein Wunder. Er ist ganz speziell auf dich abgestimmt. Er hat genau die Fähigkeiten, die du brauchst, um du zu sein.

Dein Körper ist richtig, so wie er ist. An dir ist es, das dankend anzunehmen. Wann hast du das letzte Mal deinen Händen gedankt, dass sie dich die Zahnbürste halten ließen oder deinen Füßen, die dich durch den Tag getragen haben?

Verzeihe dir deine Makel

Sich selbst zu lieben und die eigene Großartigkeit zuzulassen, bedeutet auch, dir selbst zu verzeihen und dich anzunehmen, WIE du bist.

Wenn du Lust hast, mach mal folgende Übung mit mir:

Zeichne ein Strichmännchen mit Kopf, Strichkörper, -armen und -beinen und hol dir einen grünen und einen roten Stift. Nun stell dir vor, dieses Strichmännchen bist du und du zeichnest mit dem roten und grünen Stift deine Lieblingsstellen und deine unbeliebten Körperstellen dort ein. Was überwiegt? Der rote oder der grüne Stift?

Hast du dir schon mal überlegt, was das besondere an deinen roten Stellen ist? Welche Funktion, welche Eigenschaft bekommst du dadurch, dass es diesen Bereich an deinem Körper gibt?

Deine roten Stellen sind genauso wertvoll, wie deine grünen Stellen und freuen sich darüber, wenn du genau hinschaust und siehst, was sich dahinter wirklich versteckt – dein Körper, dein Sein, deine Großartigkeit.

Ich bin ich

Stell dir vor, wie es wäre, wenn du nicht mehr auf deine Makel und Fehler mit einem schlechten Gewissen schauen würdest, sondern in großer Wertschätzung dir selbst gegenüber bist und weiß: „Ich bin einzigartig und genau richtig, so wie ich bin?“

„Wie würdest du dich dann fühlen?“

Spielt dann die unaufgeräumte Küche, der Sockenberg oder, oder, oder noch eine Rolle?

Dich selbst anzunehmen bedeutet, dich zu befreien, von deinen inneren Ansprüchen und deinem schlechten Gewissen. Und gibt dir die Möglichkeit, deine Wahrheit („ICH sage das“ statt „man macht das halt so“) selbst zu leben.

Ich bedanke mich sehr, dass du mich bis hierher begleitet hast und bin gespannt, wie sich dein Leben ohne das schlechte Gewissen positiv und besonders entwickeln wird.

Alex Broll

Alex Broll

Natürlich bist Du schön - Alex Broll

Alex Broll zeigt dir, wie du dich und deinen Körper wieder lieben lernst und voller Lebensfreude, Leichtigkeit und Zufriedenheit dein Leben selbstbewusst gestaltest.

Als Heilpraktikerin und Coach hilft sie Frauen dabei, ihren wertschätzenden und achtsamen Umgang zu ihrem Körper wieder zu entwickeln und zeigt ihnen, wie sie ein positives und gesundes Körpergefühl wieder er-LEBEN können. Sie verbindet in ihrer Arbeit Schwerpunkte aus Naturheilkunde, Bewegung, Ernährung und Coaching zu ihrem ganzheitlichen „Natürlich bist du schön“-Konzept und zeigt ihren Coaching-Klientinnen, wie sie Körper, Geist und Seele wieder in Einklang miteinander bringen können.

Hier geht es zu ihrer Seite: Alex Broll – Natürlich bist Du schön

Aktuell: 30 Minuten AHA-Momente

AHA-Momente

Meine Challenge – Deine Chance: 30 Minuten AHA-Momente

Wenn Du Dich mit angezogener Handbremse durchs Leben quälst, reibst Du Dich auf. Die Lebensfreude geht verloren, Dein Herz wird schwer.
Mögliche Bremsklötze:

* Frühere, prägende Erlebnisse
* Mentale Unklarheit, WischiWaschi
* Eingeschlossene Emotionen, eigene oder vererbt
* Blockaden auf tiefer, energetischer Ebene, die (bis jetzt) gar nicht wirklich greifbar, aber FÜHLbar ist)

Wenn DU Deine Bremsen jetzt endlich lösen möchtest, und endlich die nächsten Schritte frei tun willst, dann buche doch ein kostenloses Strategiegespräch bei mir!

Die Gespräche erfolgen per Zoom – dann schauen wir, wo es bei Dir hakt und was Du tun kannst.

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