ich sehe was was du nicht siehst

Wahrnehmung – ein großes Thema.

Gibt es DIE eine WAHRe Wahrnehmung überhaupt?

Oder vielleicht hat doch jeder seine eigene Version der Welt, der Wahrheit…

Es kommt sicherlich auf die Perspektive an, aus der wir etwas betrachten.

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…und auch auf die Brille, den Filter, den wir einsetzen.

Die Brille

Auf uns strömen jede Sekunde Unmengen von Informationen ein. Wir nehmen mit all unseren Sinnen wahr, was in uns und um uns ist. Unser Gehirn leistet hier eine Menge Arbeit. Damit wir aber nicht völlig überfordert werden von all den Eindrücken, die da permanent auf uns einprasseln, filtert unser Unterbewusstsein die Dinge heraus, die für uns bewusst wichtig sein könnten.

Wer muss schon immer genau wissen, wie es sich anfühlt, z.B. ein Heft in Händen zu halten, die Struktur des Papiers zu fühlen, vielleicht den leichten Geruch des Drucks wahrzunehmen, gleichzeitig die Farben und Punkte auf dem Papier zu Buchstaben, Sätzen und Bildern zusammenzusetzen. Nebenbei die Raumtemperatur wahrzunehmen, die eigene Körperhaltung bestimmen, die Geräusche im Hintergrund zu scannen, vielleicht auch noch gleichzeitig an die Einkaufsliste zu denken, oder an das schöne Essen gestern Abend. Auch die Überwachung unserer Körperfunktionen geschieht in den meisten Fällen auf Autopilot, denn wenn wir z.B. auch nur unsere Atmung bewusst kontrollieren müssten, wäre unser Leben wahrscheinlich ziemlich kurz…

Dieser Wahrnehmungsfilter ist also überlebensnotwendig.

Aber wer legt da eigentlich fest, was “wichtig” ist?

Wie entsteht die Struktur dieser Wahrnehmungsbrille?

Im Laufe unseres Lebens machen wir die verschiedensten Erfahrungen, wir bekommen Rückmeldung für unser Verhalten, wir lernen, wie “man sich verhalten soll”. Die Vermeidung von Schmerz und die Suche nach positiven Gefühlen bestimmen dabei unsere Entscheidungen.

Aus all diesen Erlebnissen schaffen wir uns Glaubenssätze, Überzeugungen, “wie das Leben funktioniert”, um es uns so zu erleichtern. Diese werden als Autopilotprogramme in unserem Unterbewusstsein gespeichert und je nach Situation auch abgerufen.

Da genügt schon ein kurzer Auslöser wie ein besonderer Blick des Vorgesetzten, und wir fühlen uns plötzlich wie ein 7jähriges Mädchen, das vom Lehrer getadelt wird. Unser Gehirn ruft dann automatisch das Gefühl ab, das wir damals mit diesem Blick verknüpft haben.
Jeder Mensch baut sich so im Laufe seines Lebens ein Konstrukt, eine Brille aus solchen Sätzen auf, nimmt die Welt durch diesen Filter wahr und handelt in 95% der Fälle auch danach.

Ganz persönlich, und genau so unterschiedlich können dann die Brillen sein, mit denen wir uns begegnen, mit denen wir das Leben sehen. So können unterschiedliche Perspektiven entstehen auf ein und dieselbe Situation.

Frei nach dem Motto: Ich sehe was, was Du nicht siehst…

Und wie oft streiten und diskutieren wir untereinander mit unseren Brillen auf der Nase, die manchmal sogar die Form von Scheuklappen haben und uns nur einen Tunnelblick bescheren.
Oft…

Ja, aber was tun?

So angesammelte Autopiloten, die manchesmal wie Kopfblockaden wirken, müssen keineswegs ein Leben lang so bleiben.

Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu verändern.

Der erste Schritt ist bereits das Erkennen, denn nun können wir den Satz hinterfragen und damit in seiner gefühlten Wahrheit abschwächen. Auch mit Hypnose oder Methoden wie dem Meridianklopfen können alte Überzeugungen gelöscht und neue “aufgespielt” werden.

Du kannst hier übrigens meinen kostenlosen E-Mail-Kurs zum Lösen von solchen Kopfblockaden mitmachen! Trag Dich einfach hier ein:

Glücklicherweise kann so eine Brille auch perfekt als Radar eingesetzt werden, denn wenn wir uns ein Ziel setzen, uns FÜR etwas entscheiden, dann nehmen wir “plötzlich” Chancen, Gelegenheiten und Möglichkeiten wahr, dies auch zu verwirklichen.

Vielleicht kennst Du das auch: Du ENTSCHEIDEST Dich für ein neues Auto, vielleicht einen Citroen ABC oder einen Opel XYZ, in Deiner Lieblingsautofarbe. Oder Du bekommst Nachwuchs. Und ab DEM Zeitpunkt wirst Du plötzlich unglaublich viele genau solcher Autos bzw. schwangere Frauen wahrnehmen. Oder? Diese gab es vorher auch schon, aber JETZT hast Du die passende Brille auf…

Nutze die doch Möglichkeit, Deine Brille auf die Dinge einzustellen, von denen Du MEHR haben/erleben möchtest.

Die Kraft der Entscheidung macht’s möglich.

Wie sind Deine Gedanken dazu?

Lass mir doch einen Kommentar da!

 

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